Video fürs Netz

October 16th, 2011 § 0 comments § permalink

Mal kein iPhone zum Filmen: Die Akademie (im Hintergrund) stellte für den Kurs zahlreiches Equipment zum Arbeiten, Ausprobieren und Kennenlernen zur Verfügung.

Mal kein iPhone zum Filmen: Die Akademie (im Hintergrund) stellte für den Kurs zahlreiches Equipment zum Arbeiten, Ausprobieren und Kennenlernen zur Verfügung.

Video fürs Netz – kann man darüber überhaupt etwas lernen? Muss man nicht einfach nur so hilflos wie möglich draufhalten, um richtig authentisch zu sein?

Die Hamburger Akademie für Publizistik veranstaltete Ende September ein Seminar zum Filmen fürs Netz. Denn, so war dort zu erfahren, folgt fast alles, was richtig häufig aufgerufen wird und nicht nur O-Ton ist, eben doch ganz klaren Regeln: Man achtet auf die 5-Shots, kümmert sich um gute Bewegungsanschlüsse, glänzt mit einem gut in Szene gesetzten Ton und folgt einem Drehplan wie einer Dramaturgie.

Im Seminar konnten wir das, was Max von Klitzing uns (freeeye.tv) dazu erklärte, zwischen Außenalster und Dammtorbahnhof ausprobieren. Anschließend hatte Cutter Stephan Sautter Geduld genug, um den Teams die Tricks zu zeigen, die nötig sind, um Ideen und Material im Schnitt zusammenzuführen.

Besonders spannend war für mich, wie sich das, was ich mir beim Zusehen für meine ersten Video-Experiemente abgeschaut habe, von dem unterscheidet, wie es tatsächlich gemacht werden sollte, um unseren Sehgewohnheiten zu entsprechen. Und, auweia, es gab viel zu lernen. Zum Beispiel, dass Bilder leicht zu lange stehen und dass Details einen Film optisch erst spannend machen.

Mein persönliches ErfahrungsPlus: Ich hatte mal wieder mit meinem liebsten Kontrahenten zu tun – der Technik. Vom verschmutzten Aufnahmekopf über abgerissene Kopfhörerbuchsen bis hin zur wackeligen Mikro-Funkbrücke ging so ziemlich alles kaputt, was irgendwie anfällig ist. Toi. Toi. Toi.

Emdens “Maritimes Erbe” und Ostfrieslands Marinemaler Herbert Buß

April 26th, 2011 § 0 comments § permalink

Die Gemälde Emder Schiffe aus dem Atelier von Herbert Buß sind einer der Höhepunkte des Emder Themenjahres „Maritimes Erbe“. Fernab jeder Marinenostalgie entwirft der Maler und Grafiker aus Boekzetelerfehn ein plastisch-impressionistisch-realistisches Bild der Seefahrt, in dessen Mittelpunkt Mensch und Maschine in ihrem seemännischen Überleben zwischen Wagnis, Gewinn und Naturgewalt stehen.

Ich habe mit Herbert über das Emder Projekt gesprochen. Daraus ist mein zweites Videoexperiment geworden, an dessen Ende man auch noch etwas über die Werkstattpläne des Moormerländers erfährt. Die Ausstellung in Emden beginnt am 15. Mai und endet am 28. August 2011.

Coworking-Jelly mit Thali

April 15th, 2011 § 0 comments § permalink

Es war Dieter Bethke, der die Finger nicht vom iPhone lassen konnte und meine Kleine beim Versuch, sich die Zeit zu vertreiben, während ihr Papa mitten im Abgabestress für  “Grensgangers – muziek en cultuur tussen Weener en Winschoten” steckt, filmte. So wurde sie zur jüngsten Coworkerin der Kieler Jelly-Gruppe, die sich jeden Donnerstag ab 11 im Galileo am Westring (Wissenschaftspark) trifft.

Thalis Geschmack hat Dieter Bethke jedenfalls getroffen: Sie freut sich riesig und lässt es sich immer wieder vorführen. Und der Vater sagt Danke für diese willkommene Auflockerung in stressiger Zeit.

Coworking in Kiel – der Stand im März 2011

March 26th, 2011 § 0 comments § permalink

Dieter Bethke ist Sprecher der Kieler Coworking Initiative. Im Kieler Innovations- und Technologiezentrum (KITZ) habe ich ihn am 21. März 2011 am Rande des WebMontags zum Stand der Vorbereitungen und den Rahmenbedingungen des Kieler Coworking-Space befragt.

Aufgenommen mit einem iPhone ohne Stativ ist es denn auch etwas sehr wackelig. Das kann ich ändern, genauso wie die Tatsache, dass es mir noch nicht ruppig genug ist. Sieht noch sehr nach Hochglanz-Versuch aus. Vielleicht sollte ich ein wenig dafür sorgen, dass man nicht gleich heraushört, dass ich Nordmensch bin. Dennoch: Damit bin ich seit einer Stunde YouTube-online.

Technisch war alles viel einfacher, als ich befürchtet hatte. Die Musik steckt in Aufnahme, Schnitt und Bearbeitung – im interessanteren Feld.

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